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RSSPrint

Gemeindehaus

Eine besondere Freude ist uns mit dem Bezug der Alten Kita/Dorfschule als Gemeindehaus zuteil geworden. Wir konnten nach sieben Jahren Leerstand das Backsteingebäude schräg gegenüber der Kirche von der Gemeinde Hoppegarten pachten. Es musste viel erneuert werden. Der Zustand war durch Vandalismus und Abwohnen sehr schlecht. Fenster und das Dach des Flachbaus wurden ersetzt, das Dach des Backsteinbaus wärmegedämmt, die Heizung grob erneuert und Stromleitungen verlegt. Wände wurden geöffnet oder geschlossen, und die Sanitäranlagen komplett erneuert. Nach all diesen Arbeiten kam die Renovierung.

Zur 750-Jahrfeier der Kirche am 11./12. September 2005 konnten wir den Hof für unsere Festlichkeiten das erste Mal nutzen. Viele Feierlichkeiten wurden seitdem dort abgehalten. Heute wird das Gemeindehaus von der Christenlehre, Bibelstunde, Chor und der Jungen Gemeinde genutzt. Auch das Kirchenbüro ist dort eingezogen. Die zwei großen Räume mitsamt Küche können auch an Externe vermietet werden. Für Kurse oder Familienfeiern sind die Räume bestens geeignet. Auf dem Gelände ist auch der Schützenverein eingezogen, der sich liebevoll um Hof und Garten kümmert.

Nach langer Planungsphase begannen von Juli bis Dezember 2009 umfangreiche Umbauarbeiten, in deren Zuge auch die Heizung erneuert wurde. Die Heizung sollte ursprünglich in den Keller gebaut werden. Da dieser aber erst trocken gelegt hätte werden müssen, wurde dies zu teuer. Also mussten wir einen kleinen Raum im Erdgeschoss opfern, den wir eigentlich für die Christenlehre vorgesehen hatten.

Es wurde allerhand erneuert: Die Fußböden wurden aufgerissen und wärmeisoliert. Auch in den oberen Räumen mussten die Böden raus, da diese zum Teil durch Schwamm und Holzwürmer befallen waren. Dazu wurden die Enden der Balken abgeschnitten bzw. ersetzt. Im Keller wurde ein Stahlträger mit einer zusätzlichen Stütze eingezogen. Wände wurden versetzt, die Elektrik wurde erneuert und unter Putz gelegt und die Rohrleitungen für die Heizung wurden komplett herausgerissen und unter Einbeziehung auch zukünftiger Bauabschnitte neu angeordnet.

Nunmehr präsentiert sich das Gemeindehaus in einer neuen Aufteilung: Es ist ein Mittelflur entstanden, so dass alle Räume von diesen aus einzeln begehbar sind. Das Pfarrbüro und das Kirchenbüro liegen an der Straßenseite nebeneinander. Auch die beiden Gemeinderäume haben ihren Platz nebeneinander gefunden. Somit sind die Zimmer im Erdgeschoss praktischer aneinandergefügt worden, ohne ständig durch alle verschachtelten Zimmer zu müssen.

So lebt die Gemeinde heute wie vor Jahrhunderten durch ihre Freunde, durch Menschen die ihre Zeit, ihre Liebe und ihre Mittel einsetzten, um zu bewahren was uns anvertraut ist.

Denn: es gibt nichts Gutes, außer man tut es!